34. Gemeinderatssitzung

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Die 34. Sitzung des Gemeinderates in Leimersheim am 20.06.2018 stand ganz im Zeichen zweier weitreichender Projekte, die die Ortsgemeinde in den kommenden Jahren beschäftigen werden.

 

Intensiv wurde im Zuge des Reservegebietes „Hördter Rheinaue“ die Wiederherstellung der hydraulischen Leistungsfähigkeit im Zulaufbereich des Fischmals diskutiert. Hinter dieser technischen Formulierung verbirgt sich zunächst nichts anderes, als die Entschlammung des oberen Fischmalabschnittes. Aufgrund des hohen Schwebstoffeintrages seitens des Otterbachs, haben sich dort mehrere Meter dicke Schlammschichten angelagert, die teils biologisch belastet sind. Eine Entfernung dieses Schlammes kann finanziell jedoch nicht realisiert werden, sodass zur Absenkung der Gewässersohle die darunterliegenden Kiesschichten entfernt werden sollen. Der neu gewonnene Kies soll zur Aufwertung des Altrheins dienen, ein Verkauf wäre nicht wirtschaftlich. Die SPD sieht die Aktion kritisch, da mit dieser Aktion nur das Symptom der Verschlammung angegangen wird. Der eigentliche „Dreck“ bleibt jedoch vor Ort im Fischmal zurück. Dennoch ist uns die finanzielle Lage der Kommune bewusst, sodass eine komplette Entfernung des Schlammes finanziell nicht möglich wäre. Umso wichtiger ist es in Zukunft nachhaltig zu wirtschaften! Der zweite große Tagesordnungspunkt bezog sich auf die Erschließung des Wohngebietes „Im Brühl“. Die SPD setzt sich in den laufenden Verfahren dafür ein, dass durch Mehrfamilienhäuser bezahlbarerer Wohnraum auch im neuen Baugebiet geschaffen wird. Ferner ist es uns wichtig, den Einklang zwischen jetzigen und zukünftigen Anwohnern sowie den in der Nähe vorhandenen Freizeitstätten zu erzielen.