Ziele 2012

Pressemitteilung


Wenn wir auf das politische Jahr 2012 in Leimersheim blicken, wird sich eine Maßnahme das ganze Jahr durchziehen: die Sanierung der Sport- und Freizeithalle.

Grundlegende Schritte wurden bereits getan, der Kostenrahmen steht, eines jedoch ist in der Planung nicht vorgesehen: eine energetische Grundsanierung mit dem vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien. Es mutet schon seltsam an, dass man die Sanierung einer Sport- und Freizeithalle im Kostenrahmen von rund 2 Millionen Euro plant, ohne derartige Sanierungskonzepte mit einzubeziehen – in einer Zeit, in der es geradezu Ausdruck einer modernen Energieauffassung ist, vor allem auf Sonnenenergie zu setzen. Zudem in einer Zeit, in der immer mehr Privathaushalte die Zeichen der Zeit offensichtlich erkannt haben und eigenständig ihre Häuser vor allem mit Photovoltaikanlagen bestücken. Aber auch Gemeinden, die um uns herum liegen, seien es die Gemeinde Kuhardt oder die Gemeinde Hördt, haben auf ihren öffentlichen Gebäuden vermehrt auf Sonnenenergie gesetzt. In Leimersheim sieht es dagegen düster aus, trotz der Tatsache, dass viele öffentliche Gebäude – der Kindergarten, die Schule sowie das Bürgerhaus – gerade erst vor kurzem saniert beziehungsweise teils modernisiert wurden. Das zeigt uns, der SPD Leimersheim, dass die Verantwortlichen offensichtlich weniger verstanden haben als Privatleute. Zwar veranstaltet die Gemeinde durchaus Veranstaltungen rund um dieses Thema und ist auch der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz beigetreten. Konkrete Taten sind dem aber keineswegs gefolgt. Wir sind deshalb der Auffassung, dass man bei der Sanierung der Sport- und Freizeithalle in viel höherem Maße auf erneuerbare Energien setzen muss. Die Gemeinde muss in solchen für die Zukunft essentiellen Fragen viel stärker Vorreiter sein als bisher. Das Maß an Überzeugungsarbeit, das man dadurch bei den Bürgern leistet, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zudem ist auch der wirtschaftliche Aspekt nicht zu unterschätzen:
eine Photovoltaikanlage in dieser Größe würde sich auf dem Dach der Sport- und Freizeithalle nach gewisser Zeit auch rechnen, wäre also faktisch eine zusätzliche Einnahmequelle – etwas, worauf die finanziell angeschlagene Gemeinde nicht verzichten kann. Dies bleibt auch nach dem Verzicht der Pfalzwerke sowie der Holding „Juwi“, in eine Photovoltaikanlage zu investieren, bestehen. Denn dieser Verzicht basiert auf der momentanen Dachkonstruktion der Halle, die noch mit Oberlichtern bestückt ist und so nicht ausreichend Fläche am Stück bietet. Genau eine dafür notwendige Neukonstruktion des Daches ist deshalb unsere zentrale Forderung. Der zusätzliche Kostenrahmen, der auf die Gemeinde zukäme, wäre dabei mehr als überschaubar: Es würden rund 5% zusätzliche Kosten anfallen. Wir sind der Ansicht, dass dieser zusätzliche Betrag bei einem Gesamtvolumen von rund 2 Millionen Euro mehr als vertretbar ist. So viel sollte uns allen der Weg in mehr erneuerbare Energien und damit ein Beitrag zum Umweltschutz allemal wert sein.